Verlängert vegetarische Ernährung das Leben?

Wer kennt sie nicht, die schockierenden Bilder von Tiertransporten, verdreckte Tiergefängnisse in Zuchtanlagen der Massentierhaltung oder die verkrüppelten Puten, so fett, dass die eigenen Beinchen sie nicht mehr tragen können.

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Sie gingen um die Welt und berührten die Menschen, zumindest kurz. Denn jeder halbwegs aufgeklärte Deutsche weiß über die Zustände in den Fleischfabriken Bescheid. Doch wenige ändern ihr Konsumverhalten und verzichten auf das Fleisch der  gequälten Geschöpfe.

Solange das billig produzierte und mit Steuergeldern subventionierte Fleischangebot in den Theken lockt, wird es kein Umdenken geben. Vielleicht überzeugen hingegen die neusten Studien zur vegetarischen Lebensweise.

Anti-aging und Lebensverlängerung sind von großem Interesse und so sorgte eine großangelegte amerikanische Studie 2009 für Furore.

Rotes Fleisch verkürzt das Leben und erhöht das Darmkrebsrisiko

Die Wissenschaftler um Rashni Sinha fanden heraus, dass von den rund 550 000 Männern und Frauen im Alter von 50-71 Jahren, diejenigen mit hohem Konsum von roten Fleisch und Wurstwaren eine um über 30%ige höhere Sterberate aufwiesen. Bei Geflügelkonsumenten hingegen sank die Sterberate.

Es mag etwas einseitig erscheinen, die Sterblichkeit anhand eines ernährungsphysiologischen Parameters festzumachen, aber es gibt auch andere erschreckende Studienaussagen hinsichtlich des Konsums von Fleisch, speziell rotem Fleisch.

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Bereits im Jahr 2007 warnte der World Cancer Research Fund vor dem übermäßigen Verzehr von rotem Fleisch, da ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Verzehr des Fleisches und dem Risiko an Darmkrebs zu erkranken gefunden wurde.

Der Verzehr sollte daher laut Empfehlung der Krebsforschungsinstitute auf 300 Gramm pro Woche reduziert werden.

Der typische Vegetarier ist weiblich und gut gebildet

Das deutsche Krebsforschungsinstitut in Heidelberg bestätigt ebenfalls, dass Vegetarier länger leben als ihre fleischfressenden Artgenossen.

Zwar könne dieser Effekt nicht allein auf das Fleischlose Leben zurückgeführt werden, da die „Vegies“ im Allgemeinen gesünder leben. Laut Studie, rauchen die Vegetarier seltener oder gar nicht,  trinken weniger Alkohol und wären selten übergewichtig.

Zudem kommen die meisten aus den höheren Bildungsschichten. Der typische Vegetarier ist überwiegend zwischen 20 und 30 Jahren, weiblich und besitzt einen Hochschulabschluss. Schade, dass gerade bei den Akademikerinnen die Geburtenrate so niedrig ist.

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